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Das bringt die thermische Sanierung zurück

Das Drei-Liter-Haus als Ziel

   Wollen Sie ein Auto fahren, das 18 Liter auf 100 km benötigt? Nein? Viele von uns wohnen jedoch in derartigen "18-Liter-Häusern".

Mit der thermischen Sanierung Ihres Hauses können Sie bares Geld sparen. Worum es dabei geht, wird beim Blick auf den in Österreich vorherrschenden Altbausbestand deutlich. Jedes Gebäude kann anhand seiner Energiekennzahl (EKZ) beurteilt werden. Die EKZ misst den Heizenergiebedarf pro m2 Bruttogeschoßfläche und Jahr.

Ein durchschnittlicher Altbau hat hier zu Lande eine EKZ von 185 – dies ist in etwa vergleichbar mit einem Auto, das 18 Liter Treibstoff auf 100 km Fahrt benötigt. Eine derartige Energieverschwendung würde wohl kein Autobesitzer mehr hinnehmen. Der Stand der Dinge ist ein Treibstoffverbrauch von sechs bis acht Litern. Das bedeutet eine EKZ von 60 bis 80 und ist der Wert, den nach den aktuellen Bauordnungen errichtete Häuser aufweisen. Niedrigenergiehäuser sind gleichsam die Drei-Liter-Häuser unter den Gebäuden (EKZ von 30). Passivhäuser kommen sogar auf eine EKZ von 15.

Wie aber kann die Energiekennzahl verbessert werden? Das Zauberwort heißt hierbei Wärmedämmung. Damit können Sie die Heizkosten entscheidend senken.

Das bringt die thermische Sanierung

Niedrigere Energiekosten
Die Ersparnis bei den Energiekosten durch eine fundierte thermische Sanierung ist beachtlich: Bei einem optimal gedämmten Haus können zwischen 60 und 70 Prozent der Energiekosten eingespart werden. Wird zusätzlich der Energieträger gewechselt (etwa von Öl auf Holz), können die Heizkosten gar um bis zu 80 Prozent gesenkt werden.


Beispiel Althaus
70er Jahre, 112 m2 Wohnfläche 
EKZ vor thermischer Sanierung: 236 - Heizkosten: 1.840 Euro 
EKZ nach thermischer Sanierung: 68 - Heizkosten: 540 Euro
Ersparnis: 1.300 Euro pro Jahr*

Behaglichkeit
Wärmedämmung hat auch mit Behaglichkeit zu tun und steigert den Wohnkomfort entscheidend. Das macht sich vor allem im Winter bemerkbar, wenn nicht gedämmte Wände Kälte nach innen abgeben. Im Sommer schützen gut gedämmte Wände vor Überhitzung. Schließlich ist eine gute Wärmedämmung der beste Schutz vor Schimmelbildungen an den Wänden.

Entlastung für die Umwelt
Auch wenn man daran zuletzt denkt - eine effiziente Wärmedämmung ist ein guter Beitrag zum Klimaschutz. Dieser ist sogar größer als wenn man das ganze Jahr über auf das Autofahren verzichtet. So bringt etwa das Dämmen der Außenwand eine jährliche CO2-Einsparung von 3.380 kg. Das Dämmen der obersten Geschoßdecke bringt 2.600 kg weniger CO2.

 * Quelle Beispielrechnung: Energieberatung NÖ