KMU Erfolgsstory: Edler Tropfen gedeiht mit der passenden Förderung zurück
Top-Winzer setzt auf Raiffeisen-Finanzierung
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Das burgenländische Weingut Weninger nutzt die Nähe zu Ungarn, um dort einen ganz speziellen Tropfen zu ziehen. Mit Raiffeisen-Hilfe gelang es dem Top-Winzer, an die ungarischen Fördertöpfe zu gelangen. |
Weninger ist unter den Connaisseuren schon seit langer Zeit ein Begriff: Der Winzer steht für erlesene Rotweine und ist einer der Österreicher, die sich auch international einen Namen gemacht haben. Franz Weninger zählt zu den Pionieren des Qualitätsweinbaus in Österreich. Er setzte schon sehr früh in seinem Weingut in Horitschon im Mittelburgenland auf Reduktion der Erträge, strenge Selektion im Weingarten und den langsamen Ausbau in Holzfässern. 1992 unternahm er die ersten Schritte nach Ungarn und kaufte im südungarischen Villany ein Weingut.
Weningers Sohn Franz Reinhard tat es ihm gleich. 1997 ergab sich die Gelegenheit, Weingüter in Balf bei Sopron zu kaufen. Der Junior nutzte diese Chance. Seither produziert er hier hauptsächlich Blaufränkischen. In der Folge hat der Jung-Winzer ein Bauernhaus samt Halle gekauft, im Jahr 2000 wurde ein Zubau errichtet. Nun entsteht ein hochmodernes Betriebsgebäude, das sich vom eher mediterranen Charakter der Häuser der einheimischen Weinbauern abhebt. Schonende und natürliche Produktion werden hier großgeschrieben.
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Finanziert wird das Unterfangen von der Raiffeisenlandesbank Burgenland. Dabei galt es, eine spezielle Herausforderung zu bewältigen. Denn um an die ungarischen Fördertöpfe zu gelangen, müssen Unternehmen Bankgarantien einer ungarischen Bank vorlegen. In dieser Situation konnte die Raiffeisenlandesbank ihren internationalen Trumpf ausspielen. |
Mit Raiffeisen zu den ungarischen Fördertöpfen. |
Gelungene Finanzierung und gelungene Förderung
"Wir haben das Ganze finanziert und trotzdem die Förderungen bekommen, indem die Raiffeisenbank Sopron die Bankgarantien ausgestellt hat", verrät Michael Bieber, der zuständige Firmenkundenbetreuer der Raiffeisenlandesbank."Wir haben diese Konstruktion als Einzige zustande gebracht", sagt Bieber. Damit konnte einerseits eine österreichische Finanzierung sichergestellt werden. Andererseits blieb dem Unternehmen der Zugang zu den ungarischen Fördertöpfen dadurch nicht verschlossen. "Insgesamt haben wir uns mit Raiffeisen-Hilfe die Nettoförderung von ca. 30 Prozent gesichert", berichtet Weninger.
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